Beleuchtung, Lichtschutz, Klimawerte – erfahren Sie, welche Faktoren die Kunstwerke beeinflussen und wie sie präventiv geschützt werden können. Alle Kunstwerke unterliegen Alterungsprozessen. Ziel der präventiven, vorbeugenden Konservierung ist es, diese zu verlangsamen und das Kunstwerk in seinem Originalzustand oder seinem überlieferten materiellen Bestand zu erhalten.

Die Restauratorin testet die Lichtbelastung der Gemälde mit einem Gerät
Die Restauratorin deckt in den Schließzeiten der Ausstellungsräume empfindliche Objekte ab
Zur präventiven Konservierung zählt auch die Kontrolle der Klimawerte in den Ausstellungsräumen.
Der Ausstellungstechniker wartet die Luftbefeuchter in den Ausstellungsräumen.

Beleuchtung

Die Lichtstärke, also die Helligkeitswerte, der Kunstwerke ausgesetzt werden, sind ein messbarer Faktor, den man mit sogenannten Luxmetern erfassen und kontrollieren kann. Für Ausstellungen gibt es entsprechende Vorgaben, die bei der Objektinstallation berücksichtigt werden müssen. So sind Gemälde in der Regel weniger lichtempfindlich als Arbeiten auf Papier.

Lichtschutz

Besonders empfindlich auf UV-Einstrahlung und lange Belichtungsdauer reagieren Graphiken. Hier ist es generell wichtig, die Beleuchtungsstärke zu reduzieren. Außerhalb der Präsentationszeiten helfen lokal angebrachte Abdeckungen, die Objekte zusätzlich zu schützen, indem die Beleuchtungszeiten auf ein Minimum heruntergefahren werden.

Klimawerte

Ein stabiles Klima spielt eine wesentliche Rolle für den Erhalt empfindlicher Kunst. Gibt es keine vollautomatisierte Klimaanlage, helfen mobile Geräte wie Luftbe- und Entfeuchter, die notwendigen Rahmenbedingungen für die Kunstwerke zu schaffen. Mit Hilfe von Messgeräten (Datenloggern) kontrollieren wir regelmäßig die Werte in den Sammlungsbereichen und dokumentieren die Verläufe über einen längeren Zeitraum hinweg in Form von Klimakurven.

 

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